Fachhochschulreife

Fachhochschulreife

Vorraussetzungen

Alle im Folgenden kurz vorgestellten Bildungsgänge stellen eine Möglichkeit zur Erlangung der Fachhochschulreife (FHR) dar:

Der Zugang zu einem Studium an einer Fachhochschule, wird mindestens die Fachoberschulreife (FOR) verlangt. Dank der Transparenz des Systems Berufskollegs kann bei uns auch über den Umweg über die ein- bzw. zweijährige Berufsfachschule (je nach dem ob Sie sich mit HS 9 oder HS 10 bei uns anmelden) die Fachhoschulreife erreicht werden.

Für die Anmeldung für die Fachoberschule (FOS) oder für die Fachschule für Technik gelten gesonderte Zugangsvorraussetzungen (siehe weiter unten).

Informationsfilm

Der folgende Informationsfilm vom Schulministerium zu Bildungsgängen zur Fachhochschulreife soll Ihnen die Orientierung erleichtern.

Informationstechnische/Informationstechnischer Assistent

Dieser doppelqualifizierende Bildungsgang umfasst drei Vollzeitschuljahre und vermittelt Schülerinnen und Schülern mit Fachoberschulreife eine berufliche Erstausbildung als "Informationstechnische Assistentin" bzw. "Informationstechnischer Assistent" und die Fachhochschulreife.

Den Schülerinnen und Schülern wird im ersten Ausbildungsabschnitt (erstes Jahr) eine erweiterte Allgemeinbildung und eine breite fachpraktische und fachtheoretische Grundbildung vermittelt.

Der unterrichtliche Schwerpunkt im zweiten und dritten Jahr liegt im berufsbezogenen Bereich, insbesondere in den Fächern Datenbanken, Betriebssysteme/Netzwerke und Programmierung.

Nach 3 Jahren Ausbildung erfolgen die Prüfungen zur Fachhochschulreife und zum Berufsabschluss (Doppelqualifikation!).

Der Unterricht wird mit schülereigenen Laptops durchgeführt.

In diesem Bildungsgang werden die Schülerinnen und Schüler auf eine berufliche Tätigkeit und auf den Besuch einer Fachhochschule vorbereitet.

Organisation und Unterricht

Der Unterricht umfasst ca. 36 Wochenstunden. Unterrichtet wird in drei Lernbereichen.

Die Fachpraxis orientiert sich an den betrieblichen Erfordernissen und wird in eigens dafür eingerichteten Werkstätten und Labors durchgeführt. Die Praktika finden in qualifizierten Industriebetrieben statt:

  • Praktikum: 5 Wochen im 2. Jahr (Jahrgangsstufe 12)
  • Praktikum: 4 Wochen im 3. Jahr (Jahrgangsstufe 13)
Abschlüsse und Berechtigungen

Mit Bestehen der integrierten Prüfung am Ende des dritten Ausbildungsjahres erhalten die Schülerinnen und Schüler die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfte Informationstechnische Assistentin" bzw. "Staatlich geprüfter Informationstechnischer Assistent" sowie die Fachhochschulreife zuerkannt.

Der Erwerb einer Teilqualifizierung (z. B. der Assistentenabschluss ohne die Fachhochschulreife) ist möglich.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Bildungsganges können die Schülerinnen und Schüler eine berufliche Tätigkeit aufnehmen oder eine Fachhochschule besuchen.

Maschinenbautechnische/Maschinenbautechnischer Assistent

Dieser doppelqualifizierende Bildungsgang umfasst drei Vollzeitschuljahre und vermittelt Schülerinnen und Schülern mit Fachoberschulreife eine berufliche Erstausbildung als "Maschinenbautechnische Assistentin" bzw. "Maschinenbautechnischer Assistent" und die Fachhochschulreife.

Den Schülerinnen und Schülern wird im ersten Ausbildungsabschnitt (erstes Jahr) eine erweiterte Allgemeinbildung und eine breite fachpraktische und fachtheoretische Grundbildung vermittelt.

Der unterrichtliche Schwerpunkt im zweiten und dritten Jahr liegt im berufsbezogenen Bereich, insbesondere in den Fächern Konstruktions- und Fertigungstechnik, Maschinenbautechnik und Informationstechnik.

Nach 3 Jahren Ausbildung erfolgen die Prüfungen zur Fachhochschulreife und zum Berufsabschluss (Doppelqualifikation!).

Der Unterricht wird mit schülereigenen Laptops durchgeführt.

In diesem Bildungsgang werden die Schülerinnen und Schüler auf eine berufliche Tätigkeit und auf den Besuch einer Fachhochschule vorbereitet.

Organisation und Unterricht

Der Unterricht umfasst ca. 36 Wochenstunden. Unterrichtet wird in drei Lernbereichen.

Die Fachpraxis orientiert sich an den betrieblichen Erfordernissen und wird in eigens dafür eingerichteten Werkstätten und Labors durchgeführt. Die Praktika finden in qualifizierten Industriebetrieben statt:

  • Praktikum: 5 Wochen im 2. Jahr (Jahrgangsstufe 12)
  • Praktikum: 4 Wochen im 3. Jahr (Jahrgangsstufe 13)
Abschlüsse und Berechtigungen

Mit Bestehen der integrierten Prüfung am Ende des dritten Ausbildungsjahres erhalten die Schülerinnen und Schüler die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfte Maschinenbautechnische Assistentin" bzw. "Staatlich geprüfter Maschinenbautechnischer Assistent" sowie die Fachhochschulreife zuerkannt.

Der Erwerb einer Teilqualifizierung (z. B. der Assistentenabschluss ohne die Fachhochschulreife) ist möglich.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Bildungsganges können die Schülerinnen und Schüler eine berufliche Tätigkeit aufnehmen oder eine Fachhochschule besuchen.

Fachoberschule

Dieser einjährige, vollzeitschulische Bildungsgang bereitet auf das Studium an einer Fachhochschule vor.

Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen im technologischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und sprachlich-gesellschaftlichen Bereich. Sie bauen auf den Kenntnissen auf, die die Schülerinnen und Schüler während der Berufsausbildung erworben haben. Die Fachoberschule für Technik (Klasse 12B) wird in den Berufsfeldern Maschinenbau- und Elektrotechnik angeboten. Für detailiertere Informationen zu diesem Bildungsgang besuchen Sie einfach diese Seite.

Fachschule für Technik

Der Unterricht geht davon aus, dass die beruflichen Anforderungen in den Tätigkeits- und Funktionsbereichen der Staatlich geprüften Techniker/-innen ein hohes Organisationsvermögen, systematisches Arbeiten, gepaart mit Problemlösungsfähigkeit und Flexibilität voraussetzen.

Durch die Vertiefung und Erweiterung ihrer Fachkompetenz sollen die Technikerinnen und Techniker die Fähigkeit erwerben, komplexe betriebliche Problem- und Aufgabenstellungen fachlich richtig zu bearbeiten und zu lösen. Dazu gehört auch die Beachtung ergonomischer und arbeitssicherheitstechnischer Aspekte. In unterrichtsbegleitenden Lernaufgaben und Projekten wie auch in einer umfassenden Techniker-Projektarbeit werden praxisrelevante fächerübergreifende Problemstellungen, überwiegend in Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region, bearbeitet. Dabei stehen neben hohen fachlichen Ansprüchen strukturiertes und zielorientiertes Vorgehen, das Arbeiten im Team und das Denken und Handeln in Systemzusammenhängen im Vordergrund.

Im Rahmen der Vollzeitausbildung kann in Sonderlehrgängen, die abends, an Wochenenden und zum Teil auch in den Schulferien stattfinden, die Qualifikation für den REFA-Grundschein, sowie der REFA-Prozessorganisator erworben werden. An der Vorbereitung auf die Ausbilder-Eignungs-Prüfung (AdA) vor einem Prüfungsausschuss der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld kann teilgenommen werden. (Für detailiertere Informationen zu diesem Bildungsgang besuchen Sie einfach diese Seite.)

Schnupperunterricht

Falls Sie sich für ein paar Schnupperstunden bei uns interessieren, dann kontaktieren Sie gerne den jeweiligen Ansprechpartner oder melden Sie sich einfach in unserem Schulbüro, um die Details zu klären.

Ansprechpartner

Stefan Birnbaum, StD

Ansprechpartner für die Bildungsgänge

  • Fachoberschule - FOS
  • Technische Assistenten - FHR

E-MailS.Birnbaum@agb-loehne.de