Mit Silizium zur Success Story - Hohe Auszeichnung für das AGB

Mit Silizium zur Success Story - Hohe Auszeichnung für das AGB

Neue Freunde im Ausland kennenlernen, gemeinsam ein tolles Projekt durchführen, sich in einer fremden Sprache verständigen, europäische Gemeinschaft erleben – all dies macht das Erasmus+Programm der  Europäischen Union aus.

Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten können hier Geldmittel für internationale Austauschprojekte beantragen. Aus bundesweit über 200 Projekten wurden nun jüngst auf einer dreitägigen Fachtagung des Pädagogischen Austauschdienstes in Bonn acht besonders gelungene Bildungs-Projekte prämiert und als Impulsgeber vorgestellt. Eines dieser vom Staatsminister Prof. Alexander Lorz, Präsident der Kultusministerkonferenz, als „Success Story“ geehrten Projekte, kam dabei aus Löhne.


Eine Klasse des Beruflichen Gymnasiums des August-Griese-Berufskollegs hat in einer mehr als zwei-jährigen Zusammenarbeit mit Schülern der schwedischen Partnerschule in Växjö, mikroprozessor-gesteuerte Lernmittel entwickelt. Diese eignen sich in hervorragender Weise dazu, jugendlichen Geflüchteten in Deutschland wie auch Schweden die Grundlagen der Informationstechnik näher zu bringen. So konnten alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Kenntnisse im Bereich der Digitaltechnik verbessern, sondern auch das große gesellschaftliche Thema „Migration“ fächerübergreifend näher betrachten.
In anschließenden Workshops der Tagung diskutierten die beteiligen AGB-Lehrer die gemachten Erfahrungen und erhielten aus erster Hand in Person von Michael Teutsch, von der Generaldirektion für Bildung und Kultur der Europäischen Union, Einblicke in die zukünftige Gestaltung des Erasmus+ Programms. Die gute Nachricht hier: Das Budget des erfolgreichen Programms soll in den nächsten Jahren stark erhöht werden, so dass noch mehr Schulen in den Genuss internationaler Austausch-projekte kommen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild (von links nach rechts)

Gernot Stiwitz, Leiter des Pädagogischen Austauschdienstes, die Lehrer Holger Gießelmann, Arndt Settnik und Dr. Idir Yahiatène, sowie Prof. Dr. Alexander Lorz, Präsident der Kultusministerkonferenz.


26.05.2019