Action und Technik die Spaß macht
Ein besonderes Erlebnis hatten die Schülerinnen und Schüler der AH-221 beim Besuch der FIRST® LEGO® League Open European Championship 2013 im Heinz-Nixdorf-Museum (HNF) Paderborn Anfang Mai.
Die AH221 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Ovesiek vor dem HNF in Paderborn
Die FIRST LEGO League ist ein weltweites Bildungsprogramm von Lego und weiteren Sponsoren. Es soll Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Wissenschaft und Technologie bieten. Jährlicher Höhepunkt des Programms ist ein Wettbewerb, bei dem die Teams ihre in den Wochen davor entwickelten Lego Mindstorms-Roboter vorführen und von einer Jury bewerten lassen. Die Wettbewerbe stehen jedes Jahr unter einem neuen Thema, dieses Jahr "Senior Solutions - independed, engaged, connected" (Technik für ältere Menschen), das nicht nur das Wissensgebiet bezeichnet, mit dem die Teams sich in der Vorbereitungszeit besonders beschäftigen, sondern auch den Parcours und die kniffligen technischen Aufgaben inspiriert, die die Roboter zu bewältigen haben.
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Vor den entscheidenden Finalwettbewerben im Roboterwettbewerb konnten die Schüler die Geschichte der Rechen- und Kommunikationstechnik bei einem Rundgang im HNF hautnah erleben. Mit tollen Eindrücken und vielleicht auch Ideen für eigene Projekte ging es dann wieder zurück nach Löhne.
Viele Bilder, und in Kürze auch einige Videos gibt es in der Galerie.
Girls-day 2013
50 technikinteressierte Mädchen versuchen sich an Drehmaschinen und Robotern
Amélie, Inés und Laura warten schon seit 8:20 Uhr in der Eingangshalle des AGB. Lauras Mutter hat die drei heute Morgen von Herford zum AGB chauffiert .
Die drei Freundinnen sind Schülerinnen der 7. Jahrgangstufe des König-Mathilden Gymnasiums in Herford.
Sie haben sich auf der Girls-Day Seite im Internet informiert und fanden das Angebot, selbst Schmuck zu erstellen, am interessantesten. Insgesamt haben sich ca. 30 Schülerinnen zwischen 11 und 15 Jahre dafür entschieden. Ca. 20 Schülerinnen wollten dagegen Mindstorm-Roboter „zum Tanzen“ bringen.
Anhand eines wohl durchdachten Programms erarbeiteten sich die Schülerinnen sowohl den erstrebten Schmuck, sowie die Programmierfähigkeit, die Roboter“ zum Tanzen“ zu bringen.
Zwischendurch erhielten sie in Führungen Einblicke in die Schwerpunkte des AGB. Dabei stand immer wieder in den verschiedenen Fachräumen das „Selber machen, selber probieren“ im Vordergrund.
Soviel Begeisterung hatte auch die Mitarbeiterin der „Neuen Westfälische“ nicht erwartet. Sie war tags zuvor von der Lokalredaktion avisiert worden.
Sie nahm sich fast eine Stunde Zeit - geplant war deutlich weniger - um die Begeisterung der Schülerinnen an den Drehmaschinen und Robotern einfangen zu können. Ja man konnte ihr sogar deutlich anmerken, dass ein Funke der Begeisterung auf sie übergesprungen war, als sie aus der Hand eines Kollegen einen von ihr erstellten Schmuckanhänger mit ihren Initialen entgegen nehmen konnte.
Nachdem die Schülerinnen auf einem Fragebogen ihre fast ausschließlich positive Meinung zum Girls-Day im AGB geäußert hatten, verließen sie nach einem kleinen Snack das AGB wohlgelaunt.
Ob die Namen Amélie, Inés und Laura in drei Jahren auf den Anmeldelisten für das Berufliche Gymnasium des AGB oder in den Anmeldelisten des Teilzeitbereichs erscheinen werden, ist abzuwarten. Weitere Impressionen finden Sie in unserer Bildergalerie.
Exkursion der Klassen AI201 und AI202 am 16.04.13
Die Klassen AI201 und AI202 haben eine Exkursion nach Herford unternommen. Sie besuchten das Rathaus der Stadt Herford. Genauer: den Keller, der aber im Erdgeschoss zu einem kleinen, abgeschotteten Innenhof liegt. Dort, im sogenannten „Zellentrakt“, findet derzeit die Ausstellung „Herford gehört(e) dem Führer“ statt. Die Schüler beider Klassen bekamen Arbeitsaufträge. Die Zellen und die dort vorhanden Information waren für einen Fragebogen aufzubereiten. Während die AI201 den Rundgang im Zellentrakt machte, war die AI202 auf einem Stadtrundgang, um die Hintergründe der „Stolpersteine“ (das sind Wegweiser zu historischen Spuren) zu erforschen.
Bei der Nachbesprechung kamen die Themen der damaligen Zeit noch einmal zur Sprache: Judenverfolgung, Diskriminierung anders Denkender, zwangsweise Organisation in der Hitlerjugend – das alles gab es in Herford auch. Uns ist bewusst geworden, wie schlimm die damalige Zeit gewesen sein muss. Die Zellen geben dazu noch heute einen guten Eindruck: man musste damit rechnen, dass es dort im Winter kaum auszuhalten war und man meistens mit fünf anderen Leuten auf kleinstem Raum hockte. Man konnte hoffen, dass man noch einmal raus kommt, doch die meisten wurden im Anschluss an die Haft in ein Lager deportiert.
Diese Exkursion hat vielen von uns bewusst gemacht, dass es nie wieder zu so etwas kommen darf und man andere nicht wegen ihrer Herkunft, ihrer Weltanschauung oder anderer Äußerlichkeiten beurteilen sollte (© Max Niemann).
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Vector II … oder … Biala Podlaska, hart an der Grenze
Während hier in der vergangenen Woche die Kälte allen noch sehr zu schaffen machte, erfuhren das die 6 Schüler der AH211 und die beiden begleitenden Lehrer noch intensiver (s. auch Bildergalerie).
Sie waren für eine Woche an die östliche Grenze Polens nach Biala Podlaska gereist, dorthin wo zu diesem Zeitpunkt der Schnee noch höher und die Kälte noch grimmiger war. Biala Podlaska ist eine Stadt von der Größe Herfords und liegt ca 25 km von der Grenze zu Belarus Rußland entfernt.
An einem der beiden Gymnasien, dem ‚Zespol Szkol Zawodowych nr 1' -ähnlich strukturiert unserem Beruflichen Gymnasium - fand die zweite Zusammenkunft der am Comenius-Projekt VECTOR beteiligten europäischen Partner statt.









